Dienstag, 26. Juli 2016

NO BAKE HEIDELBEERCREME-TORTE


Bei dieser Hitze isst man ja trotzdem gern Kuchen, aber schön kalt soll er sein, mit viel Obst und möglichst dafür nicht den Backofen benutzen, weil das die ohnehin schon warme Wohnung nur noch wärmer macht. Da bieten sich im Sommer die Kühlschranktorten an. Sie sind in der Regel recht schnell zubereitet und müssen dann nur noch bei niedriger Temperatur fest werden. Den Variationen mit der Vielzahl an Früchten, die es im Sommer zu kaufen gibt, sind keine Grenzen gesetzt.






ZUTATEN

Für den Boden:
150 g Kokosraspel
150 g gemahlene Mandeln
140 g Kokosöl

Für die Heidelbeercreme:
1 Packung veganer Frischkäse 150 g
1 Becher Alpro Go On Sojaquark 400 g
150 g Birkenzucker oder eine andere Süße
2 Packungen Schlagfix ungesüßt á 200 ml  
400 g + 200 g Heidelbeeren 
300 ml roter Traubensaft
3 Päckchen vegetarisches Geliermittel (entspricht 9 Blatt Gelatine)

200 g Heidelbeeren zum Dekorieren






ZUBEREITUNG

Kokosraspel in einer Küchenmaschine fein mahlen und mit den gemahlenen Mandeln mischen. Kokosöl erwärmen bis es flüssig ist. Anschließend mit der Nussmischung verkneten und in eine Springform gleichmäßig als Boden festdrücken. In den Kühlschrank stellen.

Heidelbeeren waschen und in die entsprechenden Portionen teilen. Die 400 Gramm Heidelbeeren pürieren.

Frischkäse, Quark, pürierte Heidelbeeren und Zucker mit dem Handmixer geschmeidig rühren. Sahne steif schlagen und zusammen mit den 200 g Heidelbeeren unterheben.

In einem Topf den Traubensaft geben und das Geliermittel mit dem Schneebesen einrühren. Sprudelnd zum Kochen bringen und anschließend in die Heidelbeercreme einrühren. Die Creme in die Springform gießen. Für 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren die Torte nach Belieben mit den übrigen Heidelbeeren dekorieren.





Montag, 25. Juli 2016

HASELNUSSEIS


Und weiter geht es mit unserer Eisproduktion. Heute ist Haselnuss dran und schon in der Planung war mir klar, dass ich dafür unbedingt die köstliche Haselnussmilch von Provamel verwenden wollte. Die Mandelsahne rundet das Ganze noch weiter ab und so ist mir ein sehr nussiges Eis geglückt.






ZUTATEN

500 ml Haselnussdrink (Provamel finde ich besser als Alpro) 
400 ml Mandelsahne
150 g gemahlene Haselnüsse
250 g Birkenzucker oder eine andere Süße
50 g Süßlupinenmehl

gehackte Haselnüsse nach Belieben






ZUBEREITUNG

Alle Zutaten mit dem Mixer gut verrühren und dann für eine Stunde in den Gefrierschrank oder ins Eisfach des Kühlschranks stellen.

Dann die Masse in die Eismaschine geben und verarbeiten, bis das Eis die richtige Konsistenz hat. 


TIP: 

Wer etwas Biss im Eis möchte, gibt gehackte Haselnüsse mit hinein oder am Schluss oben drauf.






Samstag, 23. Juli 2016

ZWETSCHGEN-STREUSELKUCHEN VOM BLECH


Dieser Pflaumenkuchen vom Blech mit schön vielen Streuseln ist unglaublich saftig und auch der Boden dient eigentlich nur dazu, dass die Pflaumen nicht lose auf dem Blech liegen. Wir mögen dicken Teig unter Obstkuchen nicht besonders, deshalb ist es für uns so genau richtig. Man kann aber auch einfach den Teig dicker machen, indem man die Zutaten zu gleichen Teilen erhöht.






ZUTATEN

300 g Dinkelmehl Type 1050
5 g Natron
2 TL Backpulver
175 g Margarine (zimmerwarm)
130 g Birkenzucker oder anderer Zucker
200 ml Pflanzenmilch (ich habe Mandelmilch verwendet)
2,5 kg Zwetschgen

Für die Streusel:

330 g Dinkelmehl Type 1050
200 g Birkenzucker oder anderen Zucker 
150 g Margarine zimmerwarm






ZUBEREITUNG

Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren.

Zunächst Mehl mit Natron, Backpulver unnd Zucker mischen. Dann Margarine und Mandelmilch zugeben und mit dem Mixer gut durchrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gießen verstreichen. Anschließend gleichmäßig mit den Zwetschgen belegen.

Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit einer Gabel vermischen, so dass Streusel entstehen. Die Streusel auf den Zwetschgen verteilen und den Kuchen für ca. 40 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen.

Nach kurzem Abkühlen den Kuchen mit dem Backpapier vorsichtig auf ein Gitter ziehen und komplett auskühlen lassen.


TIP

Schmeckt auch sehr gut mit frisch aufgeschlagener Sahne.






Donnerstag, 21. Juli 2016

SCHARFE RICE CAKES AUF ASIATISCHEM GEMÜSE




Ich war mal wieder im Asialaden, um Gewürze und andere Dinge zu kaufen, als mir in der Nudelabteilung diese Reiskuchen aufgefallen sind. In süß kenne ich die ja schon, aber pikant habe ich sie noch nicht zubereitet. In Korea werden die Reiskuchen in dieser Form mit einer scharfen Sauce gebraten und dann heißt das Gericht Dukbokki. So etwas Ähnliches schwebte mir auch vor nur nicht ganz so scharf. Die Konsistenz der Reiskuchen fand ich sehr interessant. Dazu gab es  Asiatisch gebratenes Gemüse. 






ZUTATEN FÜR 3 BIS 4 PORTIONEN

500 g Rice Cake (Tubular Style aus dem Asialaden)
1 EL Kokosöl
2 EL Sesamsamen

Für die Sauce:
3 EL Hoisinsauce
2 Zehen Knoblauch
3 EL Apfelsüße oder eine andere flüssige Süße
2 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
2 EL Sambal Oelek (für eine schärfere Version Chilipulver hinzufügen)

1/2 Chinakohl
2 Möhren
1 Zucchino
200 g Zuckerschoten
1 Stange Porree
2 EL Kokosöl
1 EL Sesamöl
4 EL Sojasauce
50 ml Gemüsebrühe





ZUBEREITUNG

Als erstes die Sesamsamen in einer kleinen Pfanne ohne Öl unter mehrmaligem Rühren rösten, bis sie anfangen aus der Pfanne zu springen.

Knoblauch schälen und pressen und mit den anderen Zutaten für die Sauce verrühren.

Vom Chinakohl den Strunk entfernen und dann in Stücke schneiden. Zucchino waschen, Möhre schälen und beides stifteln. Vom Porree den Ansatz entfernen, längs einseitig aufschneiden und auswaschen. Anschließend in Ringe schneiden. Zuckerschoten waschen und dritteln.

In einer großen Pfanne 2 EL Kokosöl nicht zu stark erhitzen und Möhren und Zuckerschoten darin für 2 bis 3 Minuten anbraten. Porree und Zucchinistifte dazu geben sowie Sesamöl, Sojasauce und Gemüsebrühe. Weitere 3 Minuten köcheln lassen. Dann den Chinakohl zufügen und mit dem anderen Gemüse vermischen, Temperatur verringern und mit einem Deckel verschließen. Nur noch wenige Minuten schmoren lassen bis die Rice Cakes fertig sind. 

Währenddessen in einer anderen Pfanne 1 EL Kokosöl erhitzen und die Rice Cakes für 2 bis 3 Minuten von allen Seiten gut anbraten. Die Sauce dazu geben, umrühren und weitere 3 Minuten garen. Dabei die Rice Cakes immer wieder wenden.

Alles zusammen auf einen Teller geben und mit Sesam bestreuen.







Samstag, 16. Juli 2016

MÖHRE-APFEL-ROHKOST ORIENTALISCH


Den klassischen Möhre-Apfel-Rohkostsalat finde ich etwas langweilig und habe ihn deshalb etwas aufgepeppt mit Gewürzen, Rosinen und Nüssen. Für den farblichen Akzent und weil es dazu passt habe ich auch frischen Spinat dazu gegeben.






ZUTATEN FÜR 1 PORTION

3 mittelgroße Möhren
2 mittelgroße Äpfel
50 g Babyspinat
2 EL Rosinen
1 handvoll Pekannüsse

Für das Dressing:
1 EL Traubenkernöl oder ein anderes geschmacksneutrales Öl
6 EL Zitronensaft
Saft von 1 Orange
1 TL Curry
1 TL Garam Masala
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Harissa
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
 
 
ZUBEREITUNG

Zunächst das Dressing mit allen Zutaten anrühren.

Möhre schälen und raspeln, Äpfel waschen, vierteln, entkernen und ebenfalls raspeln. Beides mit dem Dressing vermischen und eine halbe Stunde ziehen lassen.

Zum Schluss mit Spinat, Rosinen und Nüssen mischen. 





 

Dienstag, 12. Juli 2016

KNOBLAUCHBROT


Frisches selbst gemachtes Brot erfreut mich immer gleich zweimal. Das erste Mal, wenn der Duft nach dem Backen durch das Haus zieht und das zweite Mal, wenn man sich die erste Scheibe genüsslich einverleibt. Bei diesem Brot kommt noch ein weiteres Geruchserlebnis dazu, denn vor dem Backen wird der Knoblauch in einer Pfanne geröstet. 





ZUTATEN

200 g Dinkelvollkornmehl
700 g Dinkelmehl Type 1050 
600 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe (42g) 
1 TL Zucker
1 1/2 TL Salz
50 g Knoblauch 
1 EL Olivenöl






ZUBEREITUNG

Zunächst den Knoblauch schälen und dann klein schneiden, in Scheiben oder in Würfel. Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, aber nicht zu stark, und den Knoblauch darin unter Rühren braten, bis er bräunlich aber nicht schwarz ist. Dann abkühlen lassen.

Hefe mit 300 ml Wasser und Zucker verrühren, dann abgedeckt für ca. 30 Minuten an einen warmen Ort stellen, bis sich die Mischung deutlich vergrößert hat.

Mehl mit Salz vermischen und die Hefemischung dazu geben. Alles gut verkneten und ein weiteres Mal in einer Schüssel abgedeckt gehen lassen, bis sich auch der Teig deutlich vergrößert hat.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Nun den Teig ein letztes Mal gut durchkneten, dabei den Knoblauch dazu geben und zu einem Laib formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für 45 Minuten in den Ofen geben. 

Das Brot mit dem Papier auf ein Gitter ziehen und abkühlen lassen.

 






Montag, 11. Juli 2016

VANILLEEIS


Von meiner Reise auf die Seychellen habe ich frische Vanille mitgebracht und schon beim Kauf habe ich daran gedacht, zu Hause damit Eis zuzubereiten. Dieses Rezept kann man eigentlich auch als Grundrezept für alle möglichen Eissorten nehmen und es ganz nach Gutdünken geschmacklich erweitern.






ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

500 ml Sojasahne
300 ml Sojamilch
4 Vanilleschoten
250 g Birkenzucker
50 g Süßlupinenmehl






ZUBEREITUNG

Sojamilch und Sojasahne in einem Topf erhitzen aber nicht zum Kochen bringen. Die Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden, das Mark heraus kratzen und in die Milch geben. Die ausgekratzten Schoten ebenfalls dazu geben. Gut verrühren und abkühlen lassen. 

Die Vanilleschoten entfernen, Zucker und Süßlupinenmehl zufügen und mit einem Mixer gut durchrühren. Für eine Stunde in das Gefrierfach oder Gefrierschrank geben.

Dann in die Eismaschine füllen und zu Eis verarbeiten. Am besten gleich frisch essen oder portionsweise einfrieren.

Dazu passt püriertes Obst als Sauce wie zum Beispiel Kirschen oder Himbeeren







CURRY-MANGO-HUMMUS


Leider sind Kichererbsen so gar nicht mein Fall außer im Hummus, weil man da schön viel Gewürze reinhauen kann. Und ab und zu ist dann mal eine Variation fällig. Ich bereite immer einen leichten Hummus zu, d.h. ohne Tahin und ohne Öl. Geschmeidig wird er durch den Sojajoghurt, den ich stattdessen verwende. Auch farblich macht diese Variante im Gegensatz zu dem klassischen Hummus was her.






ZUTATEN

1 Dose Kichererbsen 400 g
Fruchtfleisch einer halben Mango
150 g Sojajoghurt
2 Zehen Knoblauch
2 EL Zitronensaft
3 TL Curry
1/2 TL Kurkuma
1 TL Salz
Pfeffer


ZUBEREITUNG

Das Fruchtfleisch der Mango würfeln und Kichererbsen abgießen. Knoblauchzehen schälen. 

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und so lange pürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist. 

Etwas ziehen lassen.







Donnerstag, 7. Juli 2016

TSAMPA-HIMBEER-DESSERT


In der Körner- und Mehlabteilung meines liebsten Supermarktes ist mir schon länger dieses "Sonam´s Tsampa" aufgefallen, das als Tibetisches Grundnahrungsmittel bezeichnet wird und in diesem Fall aus gerösteter Gerste besteht. Augfrund der Röstung ist das Produkt auch ohne Kochen oder Backen genießbar, also zum Beispiel im Müsli oder als Brei angerührt. Man kann es aber auch pikant zubeiten. Ich habe mich fürs erste für eine süße Variante entschieden und ein Dessert daraus gemacht.






ZUTATEN FÜR 4 DESSERTGLÄSER

60 g  Tsampa
100 ml Pflanzenmilch (ich habe Sojamilch genommen)
200 ml Schlagfix (gekühlt)
1/2 Päckchen Sahnesteif
250 g frische Himbeeren
2 + 1 + 1 EL Birkenzucker oder andere Süße
3 EL Mandelblättchen


ZUBEREITUNG

Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit 1 EL Zucker verrühren.

Tsampa abwiegen, mit 1 EL Zucker vermischen und dann mit der Pflanzenmilch zu einem dicken Brei verrühren.

Schlagfix mit dem Mixer aufschlagen. Wenn die Sahne annähernd steif ist, Zucker und Sahnesteif dazu geben und weiter mixen, bis die Sahne fest ist.

In Dessergläser schichten und mit den Mandelblättchen bestreuen. Am besten für eine Stunde kalt stellen.





Dienstag, 5. Juli 2016

GRÜN-ROT-SALAT



Ich liebe es, Salat mit Früchten zu kombinieren und auch in Dressings verarbeite ich immer wieder gern Obst. Allerdings habe ich das noch nie mit einem Joghurtdressing ausprobiert und ich muss zugeben, die Salatsauce sieht ein wenig aus wie Erdbeerjoghurt. Sieht so aus - schmeckt aber nicht so.






ZUTATEN



Für das Dressing:

200 g Sojajoghurt

120 g Erdbeeren

1 TL Mayonnaise

2 EL wießer Balsamico

2 EL Zitronensaft

½ TL Salz

Pfeffer



150 g Feldsalat

250 gekochte Rote Bete

200 g Erdbeeren

3 EL Sonnenblumenkerne

Frischer Basilikum






ZUBEREITUNG



Zunächst das Dressing zubereiten. Dafür alle Zutaten in einen Behälter geben und pürieren.



Feldsalat waschen, schleudern und zupfen. Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Rote Bete in Scheiben schneiden. Alles zusammen anrichten. Basilikum und Sonnenblumenkerne darüber geben und mit dem Dressing vermischen.