Donnerstag, 11. August 2016

LUFTIG LOCKERER JOHANNISBEERKUCHEN


Bevor es in den Urlaub geht, musste ich mich auf dem Markt noch schnell mit den köstlichen Früchten der Saison eindecken, denn wenn wir zurück kommen, ist die Erntezeit leider schon vorbei. Neben Kirschen und Himbeeren wanderte dabei auch eine Schale Johannisbeeren in meinen Korb, die ich schon länger nicht mehr gegessen hatte, weil ich irgendwie immer zu faul zum Pulen war. Aber damit tut man dieser herrlich säuerlichen Beere einfach unrecht, deshalb habe ich auch eine ordentliche Ladung davon mitgenommen. Und wie bei so vielen Dingen, freut man sich hinterher, dass man es doch gemacht hat. 

Für den Kuchen habe ich mich für einen luftig lockeren Teig entschieden, den ich so auch demnächst mal für Muffins ausprobieren werde. Ich habe auch nicht wie sonst, das Dinkelmehl 1050 sondern 650 genommen, einfach weil ich den Teig mal heller haben wollte.






ZUTATEN

500 g Dinkelmehl 650 
350 g Birkenzucker oder eine andere Süße
2 Päckchen Weinsteinbackpulver á 18 g
2 EL Vanilleschotenextrakt oder 2 Päckchen Vanillezucker
400 g Mineralwasser
200 g geschmacksneutrales Öl (ich habe Traubenkernöl genommen)
450 g Johannisbeeren
ca. 4 EL Puderzucker
Johannisbeeren zum Garnieren

Backrahmen 30 cm x 25 cm oder ein Backblech nehmen, dann wird der Kuchen aber flacher und hat auch eine geringere Backzeit.







ZUBEREITUNG

Zunächst die Johannisbeeren abzupfen und dann in einem Sieb waschen und abtropfen lassen.

Dann Mehl, Backpulver und Zucker in einer Schüssel vermischen. Getrennt davon die flüssigen Zutaten miteinander mischen, also Mineralwasser, Öl und den Vanilleschotenextrakt. Nun in die Schüssel eingießen und dabei mit dem Mixer rühren. Insgesamt nur so lange mixen, bis alles gerade so vermischt ist. Danach vorsichtig die Johannisbeeren untermischen.

Den Backrahmen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen und den Teig einfüllen. 

Bei 180 Grad für 40 Minuten backen. 

Zum Abkühlen auf ein Gitter ziehen.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, mit Puderzucker bestäuben und Johannisbeeren garnieren.





Mittwoch, 10. August 2016

WASSERMELONENSALAT


Wassermelone als Salat zuzubereiten, davon hatte ich schon öfters gehört, konnte es mir aber nur schwer vorstellen. Also musste ich es einfach mal ausprobieren und siehe da, es schmeckt zwar ungewohnt, passt aber überraschend gut.






ZUTATEN

1/2 mittelgroße Wassermelone
2 EL Kürbiskerne
4 EL schwarze Oliven 
1 handvoll frischer Basilikum
2 EL Kürbiskernöl
2 EL Balsamicoessig
1 EL Sojasauce
Pfeffer und Salz


ZUBEREITUNG

In einer Schüssel Kürbiskernöl, Balsamicoessig, Sojasauce, Salz und Pfeffer nach Belieben zu einem Dressing verrühren.

Wassermelone in mundgerechte Würfel schneiden. Zusammen mit Oliven und Kürbiskernen zum Dressing geben und vorsichtig vermischen.

Zum Schluss portionsweise mit Basilikum garnieren.






Mittwoch, 3. August 2016

FRUCHTIGE ENERGIERIEGEL


Für diese Riegel habe ich nur ungesüßte Früchte verwendet, denn Obst zugesetzter Zucker ist total unnötig, weil Früchte von Natur aus schon süß genug sind. Zumindest für meinen Geschmack. Mit den Oblaten sind die Riegel auch gut transportier- und essbar, weil sie gegessen werden können, ohne davon klebrige Finger zu bekommen.






ZUTATEN

100 g Haferflocken
150 ml roter Traubensaft (100%)
10 Backpflaumen
10 getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
100 ungezuckerte getrocknete Cranberries
50 g gemahlene Haselnüsse
50 g gemahlene Mandeln
35 g gestiftelte Mandeln

2 rechteckige Oblaten á 12 x 20 cm


ZUBEREITUNG

Haferflocken mit Traubensaft übergießen und 3 bis 4 Stunden einweichen lassen.

Aprikosen und Backpflaumen klein schneiden.

Alle Zutaten mischen und gut durchkneten. Eine Oblate auf ein Brett legen und die Masse gleichmäßig darauf verteilen. Mit der anderen Oblate bedecken. Ein Brett obenauf legen und leicht fest drücken. Mit einem Gewicht für ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen. So lässt es sich besser in Riegel schneiden.

In einer Box aufbewahren, damit die Riegel nicht austrocknen.






Montag, 1. August 2016

SOJABOHNEN-LINSEN-BRATLINGE MIT ASIASAUCE


Sojabohnen hatte ich bisher nur in verarbeiteter Form, also als Milch oder Joghurt oder Tofu, aber noch nie selbst damit etwas gekocht. Ich habe eine Packung getrockneter Sojabohnen gekauft und hatte die Idee, sie mit Linsen zu Bratlingen zu kombinieren. Es ist definitiv kein Gericht, das schnell geht, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich für die kleinen knusprigen Bratlinge Zeit zu nehmen. 






ZUTATEN

Für die Bratlinge:
100 g getrocknete Sojabohnen
100 g gelbe Linsen
1 mittelgroße gekochte und geschälte Kartoffel
1 Zwiebel
1 Möhre
2 Zehen Knoblauch
1/2 Bund Koriander
1 TL Salz
1 TL Curry
1 TL Garam Masala
1 TL Paprika
1/2 TL Pfeffer
4 - 5 EL Kokosöl zum Braten

Für die Sauce: 
4 EL süße Chilisauce
3 EL Kejap Manis oder Sojasauce
4 EL Zitronensaft
1 TL Sesamöl aus geröstetem Sesam
1 TL Sambal Oelek


ZUBEREITUNG

Sojabohnen und gelbe Linsen getrennt voneinander für mindestens 2 Stunden in Wasser einweichen. Dann das Wasser abgießen und die Sojabohnen in einem Topf mit neuem Wasser für ungefähr 15 Minuten köcheln lassen. Wenn sie gar sind, in ein Sieb abgießen.

Währenddessen alle Zutaten für die Sauce verrühren.

Zwiebel schälen und sehr klein würfeln. Möhre schälen und raspeln. Knoblauch schälen und pressen. Alle Zutaten bis auf den Koriander in der Küchenmaschine zerkleinern, bis eine formbare Masse entstanden ist. Eventuell etwas Wasser zugießen. Koriander waschen, zupfen, hacken und untermischen.  

Aus der Masse kleine Bratlinge formen und auf ein Brett bereit legen. Kokosöl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Bratlinge hineingeben. So wenig wie möglich wenden und nicht zu heiß braten, damit sie nicht außen zu dunkel werden, während sie innen noch roh sind.

Die Bratlingen zusammen mit der Sauce auf einem Teller anrichten. 


TIP:

Am nächsten Tag habe ich die Bratlinge noch einmal mit Satziki gegessen, das hat auch gut zusammen geschmeckt.