Sonntag, 8. Oktober 2017

ROTKOHLSALAT MIT ORANGEN UND PEKANNÜSSEN


Ich liebe Rotkohl als gekochte Beilage schon immer und wenn ich mir einen Dürüm beim Dönerladen meines Vertrauens hole, lasse ich mir immer eine Extraportion Rotkohl dazu geben. Und Krautsalat mag ich sowieso auch sehr gern. Also habe ich mich mal an einen Rotkohlsalat gewagt. Ich wollte ihn aber nicht einfach so wie den klassischen Krautsalat zubereiten, deshalb gibt es dazu Nüsse, Möhren und Orangen.








ZUTATEN

1 kleiner Rotkohl ca. 1 kg
2 Möhren 
2 Orangen
80 g Pekannüsse
2 TL Salz
2 EL Macadamiaöl oder ein anderes Nussöl
4 EL weißer Balsamico  
Saft von einer halben Orange
Pfeffer und Salz


ZUBEREITUNG

Zunächst die äußersten Blätter des Rotkohls entfernen. Dann den Kohlkopf halbieren und den Strunk heraus schneiden. Nun den Kohl in sehr feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. 2 TL Salz darüber geben, alles vermischen und mindestens 2 Minuten kräftig durchkneten, besser noch länger, und eine halbe Stunde ziehen lassen. Eventuell entstandenes Wasser abgießen.

Nun das Dressing aus Öl, Essig und Orangensaft zubereiten und zum Kohl geben. Wieder gut mischen.

Orangen filetieren und in Stücke schneiden. Zusammen mit den Pekannüssen zum Salat geben. Final mit Pfeffer und Salz abschmecken. 







Sonntag, 17. September 2017

KICHERERBSEN CURRY MIT KORIANDER RAITA


Nachdem ich in Marokko ein sehr leckeres Kichererbsencurry gegessen habe, freunde ich mich so langsam mit dieser Hülsenfrucht an, die ich bisher nur als Hummus mochte, und das auch nicht zu oft. Für den Farbtupfer habe ich Spinat hinzugefügt und weil ich es in Curries auch gern fruchtig mag die Ananas. Raita gibt es in Indien zu vielen Gerichten dazu und ganz besonders zum Curry mag ich es sehr gern. Die wichtigste Zutat dafür ist das Raita Masala, das ist aber leider nicht einfach zu bekommen, da es kaum ein Asia Supermarkt führt. Ich habe es schließlich im Internet bestellt. Zur Not kann man das Raita auch mit Cumin und Korinaderpulver würzen.







ZUTATEN

2 Dosen Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)
300 g TK Blattspinat 
2 Zwiebeln
250 g Ananas in Stücken
1 Dose cremige Kokosmilch
1 Dose normale Kokosmilch
3 große Zehen Knoblauch
35 g Ingwer
2 EL Currypulver
1 EL Korianderpulver
1 EL Cumin
1 TL Kurkuma 
Salz und Pfeffer 
2 EL Kokosöl

500 g Sojajoghurt
30 g frischer Koriander
1 - 2 TL Raita Masala
Salz und Pfeffer 


ZUBEREITUNG

Für das Raita Koriander hacken und mit den Gewürzen in den Joghurt geben.

Den Spinat rechtzeitig herausnehmen und wenn er aufgetaut ist, gut ausdrücken. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Kichererbsen abgießen.

In einem Topf oder großen Pfanne das Kokosöl erhitzen und Zwiebeln 2 bis 3 Minuten anbraten. Knoblauch und Ingwer dazu geben und 1 bis 2 Minuten unter Rühren anbraten. Dann die Gewürze darüber geben und ebenfalls ungefähr eine Minute anbraten. Dann mit der Kokosmilch ablöschen und Kichererbsen und Spinat in den Topf geben. Nur kurz erhitzen und ganz zum Schluss die Ananas zufügen. Diese ebenfalls nur kurz erhitzen.

Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich gebe das Raita gern direkt auf das Curry drauf. Man kann es aber auch getrennt mit Indischem Brot dazu essen.


TIP

Dazu passt Reis oder Indisches Brot









 

Freitag, 4. August 2017

CHOCOLATE CHIPS ALMOND FUDGE


Es war in letzter Zeit etwas still hier, aber jetzt geht es wieder los mit leckeren Rezepten. Den Anfang macht dieses Rezept für einen super leckeren Fudge. Wir waren im April in New Orleans und dort in einer Fudgery, wo es so göttlich geduftet hat, aber für mich war leider nichts dabei. Neidisch musste ich dabei zusehen, wie meine Mitreisenden alle die Köstlichkeiten in Form von dicken Milchshakes oder pur genießen konnten. Also habe ich beschlossen, mich selbst in der Herstellung zu versuchen und gleich das erste Resultat ist so lecker, dass ich das Grundrezept sicherlich noch in einigen anderen Varianten ausprobieren werde.

Ich verwende dabei den Puderzucker aus Erithryt. Da die Süßkraft im Vergleich zu herkömmlichem Zucker nur ca. 70 Prozent beträgt, empfehle ich, die Menge bei Verwendung von handelsüblichem Puderzucker entsprechend zu erhöhen.






ZUTATEN

100 g Mandelmehl (nicht die gemahlenen Mandeln, die sind zu grob)
100 g Puderzucker (Erithryt) oder 70 g normaler Puderzucker
40 g Alsan Margarine zimmerwarm
1 TL Vanilleextrakt
55 g Mandelmilch
1/2 TL Salz
40 g Chocolate Chips






ZUBEREITUNG

Alle Zutaten bis auf die Chocolate Chips abwiegen und in der Küchenmaschine gut durchmixen.

Dann die Chocolate Chips untermischen und alles in eine kleine eckige Form drücken und für zwei Stunden kalt stellen. Dann in Stücke schneiden und genießen.


TIP:

Die Fudgery in New Orleans hat sagenhafte Milchshakes mit Fudge und Eis zusammen gemacht. Wer keine Angst vor Kalorienbomben hat, sollte das unbedingt einmal mit einer passenden Eissorte ausprobieren.   









 

Freitag, 24. März 2017

KIRSCH-STREUSELKUCHEN VOM BLECH


Streuselkuchen vom Blech habe ich als Hefeteig schon ewig nicht mehr gemacht, weil ich oft einfach zu faul dafür bin und der Backpulverteig auch sehr lecker ist. An die Lockerheit, die durch die Hefe entsteht, kommt der aber nicht ran, deshalb habe ich mir heute doch mal wieder die Mühe gemacht. Es ist ja eigentlich auch nicht so ein großer Aufwand, es dauert nur einfach länger. Aber das Ergebnis lohnt sich jedesmal. Leider ist noch lange keine Kirschenzeit, deshalb mussten die aus dem Glas herhalten. Und weil die ganze Familie immer richtigt viel Streusel auf dem Kuchen mag, habe ich die übliche Menge soweit erhöht, dass man die Kirschen kaum noch sieht. Wem das zuviel ist, der kann einfach die angegebenen Mengen verringern.







ZUTATEN FÜR 1 BLECH

Für den Teig:
350 g Dinkelmehl 1050 oder ein anderes helles Mehl
1 Würfel frische Hefe
50 g Zucker
150 ml Mandelmilch
1 EL Vanilleextrakt oder ein Päckchen Vanillezucker
50 g Alsan Margarine sehr weich
1 Prise Salz
etwas Mehl zum Kneten

Für die Streusel:
400 g Dinkelmehl 1050
170 g Alsan, zerlassen
120 g Birkenzucker oder einen anderen Zucker

2 Gläser Kirschen (Abtropfgewicht 350 g)








ZUBEREITUNG
Kirschen in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

In einem Behälter Mandelmilch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Den Zucker und den Vanilleextrakt einrühren. Mehl in einer Schüssel mit Hefemischung, Salz und Margarine mit einem Handmixer mit Knethaken rühren, bis ein formbarer Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und für 30 Minuten an einen warmen Ort stellen. In der Zeit, in der man keine Heizung benutzt, empfehle ich, den Backofen auf 50 Grad zu heizen und den Teig darin gehen zu lassen. Dabei einen hölzernen Kochlöffel in die Tür klemmen, damit Luft entweichen kann.

Wenn sich der Teig sichtbar vergrößert hat, etwas Mehl darüber geben und gut durchkneten. Dann auf das mit Backpapier belegte Backblech geben und bis an die Ränder verteilen. Nun das Backblech wieder abdecken und nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich nochmal sichtbar vergrößert hat. 
In der Zwischenzeit die Streusel herstellen. Dafür zunächst Mehl und Zucker mischen, dann Alsan eingießen und mit einer Gabel vermischen, so dass dabei Streusel entstehen.

Kirschen auf dem Teig verteilen und die Streusel drüber streuen. Im Backofen bei 180  ungefähr 40 Minuten backen. Der Kuchen soll nicht allzu dunkel werden aber leicht gebräunt sein. Aus dem Ofen nehmen und auf einen Rost stellen.

Den fertigen Streuselkuchen nach 10 Minuten mit dem Backpapier auf einen Rost ziehen und vollständig abkühlen lassen.








Dienstag, 21. März 2017

SCHOKO-PUFFREIS


Was habe ich den vermisst. Früher habe ich ziemlich viel Schoko-Puffreis gegessen, aber inzwischen musste ich seit über drei Jahren darauf verzichten. Gestern war ich im Bioladen und was sehe ich da? Gepufften Vollkornreis! Ohne Honig, Zucker oder sonstige unnötigen Zutaten. Da wusste ich doch gleich, was ich damit machen kann. Für einen leichten Vollmilcheffekt habe ich die dunkle Blockschokolade in Sahne geschmolzen und für die Festigkeit noch etwas Kokosöl dazu gegeben.






ZUTATEN

125 g gepuffter Vollkornreis (ungezuckert)
200 ml Schlagfix
60 g Birkenzucker oder eine andere Süße
270 g Blockschokolade
30 g Kokosöl


ZUBEREITUNG

Blockschokolade grob hacken und mit der Sahne, dem Zucker und dem Kokosöl in einen Topf geben. Auf dem Herd auf sehr kleiner Stufe zum Schmelzen bringen. Es reicht völlig, wenn die Schokolade gerade so geschmolzen ist, dass keine Stückchen mehr vorhanden sind. Dann etwas abkühlen lassen 

Den gepufften Reis dazu geben und gründlich durchmischen, bis sich die Schokolade gleichmäßig verteilt hat.

Eine kleine Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Mischung hinein füllen. Alles gleichmäßig verstreichen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. 






Sonntag, 19. März 2017

WEISSE SCHOKOLADE RHABARBER MUFFINS


Endlich ist wieder Rhabarberzeit. Ich mag ja das Säuerliche besonders gern bei Obst und Muffins habe ich auch schon länger nicht mehr gemacht. Heute gab es eine Luxusversion mit weißer Schokolade. Zusätzlich zu der gehackten Schokolade, habe ich oben drauf jeweils noch ein Stück gelegt, das dann beim Backen etwas verlaufen ist.






ZUTATEN

450 g geschälter Rhabarber
250 g Dinkelmehl 1050 oder ein anderes Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Natron + 1 EL Apfelessig
150 g Birkenzucker oder andere Süße
200 ml Mandelmilch oder andere Pflanzenmilch
100 g Alsan Margarine
70 g Apfelmark oder Apfelmus
60 g weiße Schokolade
12 Stückchen weiße Schokolade






ZUBEREITUNG

Als erstes den Rhabarber schälen und in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Die 60 g weiße Schokolade grob hacken.

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Dann in einer Schüssel zunächst alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, also Mehl, Backpulver und Zucker. Natron mit dem Essig extra in einer kleinen Tasse kurz verrühren.

Margarine erwärmen und mit Mandelmilch und Apfelmus mixen. Diese Mischung zusammen mit dem Natron in die Schüssel mit den trockenen Zutaten geben und so kurz wie möglich mit dem Mixer verrühren. 

Nun von Hand den Rhabarber und die gehackte Schokolade unterrühren und den Teig in die Muffinförmchen verteilen. Sie 12 Schokoladenstückchen oben in die Mitte stecken, so dass sie noch zur Hälfte zu sehen sind.

30 min backen und anschließend auf einem Gitterrost abkühlen lassen.






Montag, 13. März 2017

TERIYAKI "BEEF"


Wie so oft gab es bei mir mal wieder Asiatisch. Die Soja Rinderfilets hatte ich schon vor einer Weile gekauft und jetzt endlich ist mir eingefallen, was ich leckeres damit kochen könnte. Dazu passt natürlich am besten Asiatisches Gemüse und Reis brauchte ich nicht, weil ich alles für mich allein hatte. Die Sojafilets werden vorher mariniert, also am besten rechtzeitig damit anfangen. Dieses Gericht kann man nicht mal schnell zubereiten, obwohl das bei Asiatischem Essen meistens der Fall ist.






ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN

100 g Soja Rinderfilets

Für die Marinade:
3 EL Teriyakisauce 
1 EL Sesamöl (von geröstetem Sesam)
2 EL Zitronensaft
2 EL Sojasauce
3 EL süße Chilisauce

300 g Mungobohnensprossen
200 g Zuckerschoten
1 große Möhre
1 großen Pak Choi oder 2 kleine
4 Zehen Knoblauch
2 EL Kokosöl
Sojasauce

1 Bund frischer Koriander 


ZUBEREITUNG

Soja Rinderfilets mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten einweichen lassen. Dabei am besten einen Teller drauf legen, damit sie nicht an der Oberfläche schwimmen. Währenddessen die Marinade aus allen Zutaten anrühren. Filets abgießen und ausdrücken. Dafür eignet sich am besten eine Kartoffelquetsche. Mit der Marinade vermischen und mindestens 2 Stunden ziehen lassen. Dabei immer wieder mal umrühren.

Zuckerschoten waschen und dritteln. Pak Choi waschen, Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Möhre schälen und fein stifteln. Sprossen waschen. Knoblauch schälen und klein schneiden. Koriander waschen und die Blätter abzupfen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Sojafilets gut anbraten. Mit etwas Sojasauce ablöschen und das ganze Gemüse sowie den Knoblauch dazu geben und unter Rühren einige Minuten weiterbraten, bis das Gemüse gar aber noch bissfest ist. 

Vom Herd nehmen und mit dem Koriander vermischen.





 

Freitag, 10. März 2017

KARTOFFEL LASAGNE


Es müssen ja nicht immer Nudeln sein, damit eine leckere Lasagne heraus kommt. Es gibt sie ja auch beispielsweise mit Zucchini anstelle von Nudeln und einige andere Varianten mehr. Dieses Gericht ist aber irgendwie auch eine Kreuzung zwischen einer Lasagne ohne Nudeln und dem Griechischen Moussaka, denn zwischen Sauce und Kartoffeln kommen noch Auberginen und Zucchini. Aber eigentlich ist es ja auch egal, wie man es am Ende nennt, Hauptsache es schmeckt.






ZUTATEN

9 große Kartoffeln
1 große Zwiebel
1 rote Paprika
1 große Zucchino
1 große Aubergine
3 Zehen Knoblauch 
3 Dosen stückige Tomaten (á 400g)
6 EL Tomatenmark
3 EL getrocknete Kräuter wie Oregano, Rosmarin etc.
2 EL Olivenöl 
Salz und Pfeffer


ZUBEREITUNG

Kartoffeln kochen, abgießen, schälen und abkühlen lassen.

Zwiebel schälen, Paprika waschen und entstielen und beides in sehr kleine Würfel schneiden. Knoblauch pressen. 

In einem Topf das Öl nicht zu stark erhitzen. Zwiebeln für eine Minute anbraten und dann die Paprikawürfel dazu geben. 2 bis 3 Minuten braten lassen, dabei immer wieder umrühren. Stückige Tomaten und Tomatenmark dazu geben und gut durchrühren. Knoblauch pressen und mit den Kräutern ebenfalls dazu geben. Nochmals ungefähr 15 Minuten köcheln lassen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffeln in Scheiben schneiden. Zucchino und Aubergine waschen und die Stielenden entfernen. Auf einem Hobel in feine Streifen schneiden. Den Boden einer Auflaufform mit der Sauce bestreichen. Nun zunächst mit einer Lage Kartoffelscheiben belegen. Salzen und pfeffern. Danach das gleiche mit den Zucchini- und Auberginenscheiben und darauf die Hälfte der Sauce verteilen. Den Vorgang noch ein zeites Mal wiederholen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Lasagne für 40 Minuten in den Ofen geben. 









Sonntag, 5. März 2017

SAFTIGER ORANGENKUCHEN


Kuchen müssen für mich immer saftig sein und nicht trocken oder knusprig. Das mag ich einfach nicht. Und mit Früchten ist sowieso immer gut. Diesmal sollte die Zubereitung ganz schnell gehen und da bietet sich so ein Kastenkuchen an, für den man einfach nur alle Zutaten zusammen mischt. Wenn Ihr den Kuchen am Nachmittag essen wollt, würde ich den schon am Vormittag backen, denn zuerst muss er ja abkühlen, wenn er aus dem Ofen kommt und die Glasur benötigt dann auch noch einige Zeit, bis sie fest ist.



  


ZUTATEN

350 g Dinkelmehl 1050
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Bioorangen
ein paar Tropfen Orangenöl oder Orangenaroma
100 g Birkenzucker oder eine andere Süße
170 ml sprudeliges Mineralwasser 
100 ml geschmacksneutrales Öl, ich habe Sonnenblumenöl verwendet

100 g Puderzucker oder Birkenzucker für die Glasur (ich habe Birkenzucker light verwendet)


ZUBEREITUNG

Den Ofen auf 180 Grad vorzeizen.

Zunächst in einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zucker miteinander mischen.

Bioorangen waschen, Schale abreiben und anschließend auspressen. Ungefähr 2 EL von dem Saft beiseite stellen. 

Nun alle anderen Zutaten in die Schüssel geben und mit dem Mixer so kurz wie möglich verrühren, damit der Kuchen locker wird. In eine gefettete Kastenform füllen und für 30 min backen.

Den Kuchen in der Form auf einem Gitterrost eine halbe Stund abkühlen lassen und dann auf das Gitter stürzen, damit er vollständig abkühlt.

Puderzucker sieben und mit dem Orangensaft vermischen. Den Kuchen damit bestreichen und die Glasur fest werden lassen. Ich habe Birkenzucker light verwendet, weil ich nicht so viel Zucker in dem Kuchen haben wollte. Die Glasur wird dadurch nicht zu so einer gleichmäßigen Schicht wie bei Puderzucker, aber das hat uns nicht gestört. 






 

Donnerstag, 2. März 2017

GRÜNKERNBRATLINGE


Die meisten Rezepte für Grünkernbratlinge sind für geschroteten Grünkern; ich wollte aber unbedingt die ganzen Körner in meinen Bratlingen haben, also musste ich mal wieder improvisieren. Gemüse musste natürlich auch mit rein und für die Bindung habe ich Leinsamen und Kichererbsenmehl genommen. Wer meine Rezepte kennt, weiß, dass ich gern exotisch würze. Dieses Mal habe ich eine Gemüse Masala Gewürzmischung aus Indien dafür genommen, aber wie immer können Bratlinge frei Schnautze gewürzt werden. 






ZUTATEN

150 g Grünkern (ganzes Korn)
2 geh. EL Leinsamen (geschrotet oder ganz)
1 Zucchino
1 große Möhre
1 Zwiebel
5 geh. EL Kichererbsenmehl
2 Zehen Knoblauch
2 TL Gemüse Masala Gewürzmischung oder ein anderes Gewürz
Salz und Pfeffer
reichlich Öl zum Braten


ZUBEREITUNG

Als erstes den Leinsamen mit 8 EL Wasser verrühren und quellen lassen.

Den Grünkern mit 400 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Dann klein stellen und ca. 30 min auf leicht köcheln lassen, bis die Körner gar sind und das Wasser verkocht ist. 

Währenddessen Möhre und Zwiebel schälen und in eine Schüssel raspeln. Zucchino waschen, entstielen und ebenfalls raspeln. Knoblauch schälen und pressen. Zum Schluss den gegarten Grünkern und das Kichererbsenmehl sowie die Gewürze unterrühren.

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen. Mit den Händen Bratlinge formen und in der Pfanne von beiden Seiten bei mittlerer Hitze knusprig braten.


TIP:

Wir essen Bratlinge am liebsten zusammen mit Raita. Heute gab es ein Gurken-Knoblauch-Raita. 
 





 

Sonntag, 26. Februar 2017

EXOTISCHER CURRY-REISSALAT MIT PAPAYA


Reissalat habe ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gemacht und ich weiß nicht einmal warum. Wenn er mit Curry zubereitet wird, gibt man ja meistens Ananas mit hinein, aber dieses Mal wollte ich etwas anderes dazu haben, deswegen habe ich mich für Papaya entschieden und es schmeckt mindestens genauso gut. Es ist auch das erste Mal, dass ich dafür Naturreis und dazu noch gemischt mit Wildreis verwendet habe. Aber auch das hat sich gelohnt, denn genau diese Kombination und die besondere Körnigkeit des Naturreises fand ich sehr gut.







ZUTATEN

250 g Naturreis mit Wildreis (z. B. von Oriza, ich habe leider keinen Wildreis pur gefunden)
1 Prise Salz
1 rote Paprika
1 kleine Papaya
300 g Champignons
1 EL Kokosöl

Für das Dressing: 

2 EL Mayonnaise
2 EL Apfelsüße 
100 g Creme Fraiche (z. B. Creme Vega)
4 EL Zitronensaft
3 TL mildes Curry
100 g Pflanzensahne
2 EL weißer Balsamico
Salz und Pfeffer






ZUBEREITUNG

Den Reis mit 700 ml Wasser und einer Prise Salz aufkochen, 2 bis 3 Minuten köcheln lassen und dann auf kleinste Stufe stellen, damit der Reis nur noch ausquillt.

Die Zutaten für das Dressing zusammenrühren.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin nur so lange anbraten, dass sie noch etwas Biss behalten. Währenddessen immer wieder rühren. Beiseite stellen.

Paprika waschen, halbieren, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Papaya halbieren, Kerne entfernen, schälen und in Würfel schneiden.

Sobald der Reis fertig ist, alle Zutaten in einer Schüssel mischen und mindestens eine Stunde ziehen lassen. 






Donnerstag, 16. Februar 2017

PEKANNUSS BLONDIES


Wenn es nicht immer schokoladig sein muss, dann sind die Blondies die helle Variante von den allseits beliebten Brownies. Das sonst übliche Fett in Form von Margarine oder Öl habe ich diesmal durch Mandelmus ersetzt und das hat auch wunderbar funktioniert. Ich habe für diesen Kuchen Vollkornmehl und Birkenzucker verwendet. Dadurch ist er sogar ziemlich gesund geworden und mein Sohn nimmt ihn gern für ein zweites Frühstück mit in die Schule.






ZUTATEN

250 g Vollkornmehl 
150 g Birkenzucker oder eine andere Süße
1 Prise Salz
1 TL Natron + 1 EL Apfelessig
100 g Mandelmus
1 EL Vanilleextrakt
100 g Apfelmark
100 ml Mandelmilch
100 g Pekannusshälften + 20 Stück zum Dekorieren

Backform ca 20 cm x 25 cm


ZUBEREITUNG

100 g Pekannüsse in kleine Stücke brechen und die Backform mit Backpapier auslegen. Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Als erstes in einer Rührschüssel Mehl, Zucker und Salz miteinander vermischen. In einem kleinen Schälchen Natron mit Essig verrühren und in einer weiteren Schüssel mit Mandelmus, Vanilleextrakt, Apfelmark und Mandelmilch mit dem Mixer gut verrühren.

Nun die zerkleinerten Pekannüsse und die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben und mit dem Mixer nur so kurz wie unbedingt nötig mixen, bis alles vermischt ist.

Den Teig in die Form geben und mit den Pekannusshälften gleichmäßig belegen.

Für 25 Minuten bei 160 Grad auf der mittleren Schiene backen. Zum Abkühlen auf ein Gitterrost stellen. Nach ca. einer halben Stunde den Kuchen aus der Form auf ein Brett stürzen und das Backpapier abziehen. Vollständig auskühlen lassen. 









Mittwoch, 15. Februar 2017

SÜSSKARTOFFELBÄLLCHEN


Süßkartoffeln hatte es schon länger nicht mehr bei uns gegeben und auf Spinat hatte ich auch mal wieder Lust. Und damit noch mehr Farbe ins Spiel kommt, habe ich auch noch eine rote Paprika dazu ausgewählt. Diese farbenfrohen Süßkartoffelbällchen sind fettfrei im Ofen gebacken und ich habe ihnen mit Curry eine leicht Indische Note gegeben. Ich könnte mir aber auch sehr gut eine Mediterrane Variante vorstellen mit Oregano zum Beispiel. Wir haben sie als Hauptspeise mit Chilisauce gegessen, sie eignen sich aber auch gut als Beilage zum Beispiel für Gebratenes mit Sauce. 







ZUTATEN

3 Süßkartoffeln ca. 1.000 g
125 g Babyspinat
1 mittelgroße Zwiebel
1 rote Paprika
2 Zehen Knoblauch
80 g Haferflocken
100 g Kichererbsenmehl
100 ml Mandelmilch
2 TL Currypulver
Salz und Pfeffer






ZUBEREITUNG

Süßkartoffeln schälen, in Würfel schneiden und in einem Topf gut mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind. Dann abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Brei verarbeiten.

Während die Süßkartoffeln kochen, Zwiebel schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Paprika waschen, entstielen, in Streifen schneiden und die Streifen auch in feine Streifen schneiden. Spinat waschen und trocken schleudern. Knoblauch schälen und pressen.

Die Süßkartoffelmasse mit allen anderen Zutaten gut mischen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Dann eine Backblech mit Backpapier belegen und den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Aus der Masse Bällchen formen und auf das Backpapier legen. 35 Minuten backen.  







 

Sonntag, 12. Februar 2017

QUINOA-KOKOS-KIRSCH SCHNITTEN


Ohne Mehl aber dafür mit gekochtem Quinoa und Kokosmehl sind diese Schnitten sehr saftig geworden. Für noch mehr Kokosgeschmack sorgen zusätzlich auch die Kokosraspel. Ich gestehe: Ich bin absoluter Kokosfan. Und weil ich im Kuchen auch immer gern Obst habe, kamen auch noch Kirschen mit rein; jahreszeitlich bedingt natürlich Tiefkühlkirschen. 






ZUTATEN

Für den Boden:

100 g Haferflocken
50 g Kokosraspel
30 Kokosöl
1 Prise Salz

Für die Füllung:

150 g Kirschen, aufgetaut
180 g Quinoa
60 g Kokosraspel
100 g Birkenzucker oder eine andere Süße
25 g Kokosmehl
1 EL Vanilleextrakt
1 Dose Kokosmilch 60%
80 ml Mandelmilch






ZUBEREITUNG

Als erstes den Quinoa nach Packungsanleitung kochen und anschließend abkühlen lassen.

Hafelflocken, Kokosraspel und Salz in die Küchenmaschine geben und mahlen, bis alles gleichmäßig zerkleinert ist. Kokosöl erwärmen, bis es flüssig ist, und darunter mischen. Eine kleine Form mit Backpapier auslegen und die Masse gleichmäig darin verteilen und festdrücken. In den Kühlschrank stellen. Das Maß meiner Form beträgt 20 cm x 15 cm.

Dann alle Zutaten für die Füllung bis auf die Kirschen in die Küchenmaschine geben und gut durchpüprieren. Ein Drittel der Masse in die Form gießen und gleichmäßig mit der Hälfte der Kirschen belegen. Diesen Vorgang noch einmal wiederholen und das letzte Drittel der Masse oben drauf geben und verstreichen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Kuchen darin ca. 30 Minuten backen.

Dann auf einem Gitterrost eine halbe Stunde abkühlen lassen. Anschließend auf ein Brett stürzen und das Backpapier abziehen. Den Kuchen im Kühlschrank noch weiter abkühlen lassen.